Konzeption der Mädchenarbeit im Jugend- und Kulturzentrum: Mädchenarbeit
Konzeption der Hausaufgabenhilfe im Jugend- und Kulturzentrum: Hausaufgabenhilfe
„Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.“ Sokrates 470 – 399 v. Chr., frei zusammengefasst nach Platons 8. Buch vom Staat
1. Leitsatz
2. Gesetzliche Grundlage
3. Das Jugend- und Kulturzentrum Alzey (JuKu)
4. Zielgruppe(n)
5. Zielsetzung der Konzeption
6. Ziel- und Leitvorstellungen
6.1. Lebenswelt- und Lebenslagen
6.2. Prävention
6.3. Hilfe zur Selbsthilfe
6.4. Integration
6.5. Angebotscharakter
6.6. Beteiligung der Adressaten
7. Evaluation
„Generell gilt, dass der Umgang mit der jungen Generation nicht nur eine professionelle Aufgabe ist, die man berufsmäßig abwickeln kann und die sich auf die Weitergabe von Wissen und Fertigkeiten konzentriert. Es ist eine zutiefst zwischenmenschliche Aufgabe, bei der jeder persönliches Profil und glaubwürdiges Vorbild aktiv einbringen sollte. Nur so kann die Jugend in durchaus kritischer Auseinandersetzung sensibel die Chancen und Herausforderungen modernen Lebens entdecken und beurteilen lernen.“ (Prof. Dr. Bruno W. Niklas)
Die gesetzlichen Grundlagen sind im Sozialgesetzbuch VIII (KJHG) zu finden, hauptsächlich in den Paragraphen §§ 11- 13.
Das Jugend- und Kulturzentrum ist eine freiwillige Einrichtung der Stadt Alzey, das folgende Arbeitsschwerpunkte hat:
Offene Jugendarbeit (ganzjährig)-->Offener Treff für Jugendliche ab 13 Jahren
-->Offener Kindertreff für Kinder von 6 - 12 Jahren
-->Offener Mädchentreff für Mädchen ab 11 Jahren
Die Offene Jugendarbeit ist ein freiwilliges Angebot für die Besucher des Hauses und bildet den Kernpunkt der Arbeit.
In der Regel findet einmal im Monat eine Sonderveranstaltung statt. Sie sind nach den Wünschen der Besucher ausgerichtet und werden komplett mit ihnen geplant und durchgeführt. Dadurch soll das soziale Lernen und die Teamfähigkeit der Jugendlichen gefördert werden. Unter die Sonderveranstaltungen fallen Programme wie z.B. Kurzfilmwettbewerbe, Konzerte, Mädchenaktionstage, Internationales Kinder und Frauenfest und aber auch Kooperationsveranstaltungen mit anderen Einrichtungen und Institutionen..
Planung und Durchführung der jährlichen Ferienspiele (zwei Wochen) und des Kinderzirkus (eine Woche) zu Beginn der Sommerferien. Wegen den Räumlichkeiten ist die Teilnehmerzahl bei den Ferienspielen auf 120 Kinder begrenzt, beim Zirkus können 100 Kinder teilnehmen
Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit liegt im Finden und Schulen von Ehrenamtlichen Helfern. Alleine für die Ferienspiele werden jedes Jahr 25 freiwillige Helfer in sieben Vorbereitungstreffen und einem Wochenendseminar auf die Tätigkeit mit den Kindern vorbereitet. Weitere Angebote, wie der Mädchen- und der Kindertreff, könnten ohne Ehrenamtliche Helfern nicht stattfinden.
-->Kinder, Jugendliche und junge Heranwachsende
-->Quliquen und informelle Jugendgruppen
-->Kinder und Jugendliche, bei denen alternative Freizeitangebote zu den herkömmlichen im örtlichen Lebensfeld fehlen
-->Kinder und Jugendliche mit Störungen im Sozialverhalten
-->Familien, Schule, Kreisjugendamt und sonstige Institutionen, die den Lebensalltag junger Menschen mit prägen Hauses und bildet den Kernpunkt der Arbeit.
Die Dienstleistungsqualität des JuKu soll entsprechend den sich wandelnden Anforderungen gesichert und ggf. verbessert werden. Die Konzeption der Einrichtung soll als eine kontinuierliche, prozess- begleitende Aufgabe angesehen werden!
Die Zielgruppen des Hauses sind in ihren sozialen Verhältnissen, in den Selbstverständlichkeiten, Schwierigkeiten und Belastungen ihrer sozialer Umwelt zu sehen.
Es soll versucht werden, nicht erst bei akuten Krisen oder Problemen einzugreifen, sondern prophylaktisch auf die Jugendlichen einzuwirken. Damit soll eine Stabilisierung der Betroffenen erreicht werden.
Es werden Bedingungen gefördert, die Kinder, Jugendliche und junge Heranwachsende befähigen sollen, ihre Probleme selbst zu erkennen, zu mindern oder selbst zu lösen.
Die Einrichtung verfolgt einen integrativen Ansatz. Es soll keine Ausgrenzung besonderer Zielgruppen geben (z.B. Ausländer oder Behinderte).
Die Angebote sind in der Regel niederschwellig, die Angebote entsprechen den Wünschen und Bedürfnissen der Besucher. Sie werden von ihnen nachgefragt und akzeptiert und deswegen freiwillig in Anspruch genommen.
Eine wirksame Beteiligung des Klientel an den Angeboten fördert die Akzeptanz und Unterstützung der sozialen offenen Arbeit und den Sonderveranstaltungen.
Eine systematische Bewertung von Programmen, Projekten, Besucher- strukturen, Besucherzahlen und ähnliches erfolgt im Jahresbericht, aber auch in den wöchentlichen Teamsitzungen, um eine ständige Partizipation der Mitarbeiter zu ermöglichen.